Bestattungen

 

Der Tod verändert alles – was ist zu tun?

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Auch wenn der Tod etwas Natürliches ist –

er trifft uns hart.

Er verändert alles, von einem Moment auf den anderen.

Eine besondere Zeit

Für alles was jetzt auf Sie zukommt, haben Sie mehr Zeit als Sie denken!

            Der Tod eines nahestehenden Menschen ist immer eine Zäsur im

            eignen Leben und ruft unterschiedlichste Gefühle und Wünsche hervor.

Nehmen Sie sich die Zeit und finden Sie heraus was Ihnen jetzt entspricht:

Wollen Sie noch Zeit mit der Verstorbenen verbringen? Alleine oder in Gesellschaft?

Wollen Sie ein Fenster öffnen?

Eine Kerze anzünden oder auch laute Musik hören?

 

Es gibt hier kein Richtig oder Falsch.

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Alle Schritte einer Bestattung

Unsere Philosophie

Arzt informieren

Nach dem Versterben muss ein Arzt

den Tod und die Todesursache feststellen

(die sogenannte Leichenschau) und den Leichenschauschein ausstellen.

Wenn der Tod zu Hause eingetreten ist, rufen Sie den behandelnden Arzt, Hausarzt oder Bereitschaftsarzt und bitten ihn zu kommen.

Ist der Tod im Pflegeheim, Krankenhaus oder Hospiz eingetreten, kümmert sich das Pflegepersonal um die Benachrichtigung eines Arztes. Die Kosten für den Totenschein übernimmt nicht die Krankenkasse.

Die Hinterbliebenen erhalten später eine Rechnung darüber.

Unsere Philosophie

Bestatter informieren

Zu Hause darf der/die Verstorbene aufgebahrt werden (in Berlin 36h, in Brandenburg 24h). In dieser Zeit kann der/die Verstorbene gewaschen und angezogen werden (Totenfürsorge) und man kann in vertrauter Umgebung Abschied nehmen. Wir unterstützen Sie gerne dabei!

In Einrichtungen (Krankenhaus, Pflegeheim, Hospiz) gelten die jeweiligen Hausregeln.

Wenn Sie sich einige Tage später eine Abschied am offenen oder geschlossenen Sarg               wünschen, organisieren wir das gerne mit Ihnen zusammen (Abschiednahme).

Unsere Philosophie

Angehörige und Freunde informieren

Ein persönliches Gespräch ist sicher der beste Weg, aber leider nicht immer möglich.

Bitte vergewissern Sie sich, dass ihr GesprächspartnerIn nicht sich selber oder andere in Gefahr bringen kann, wenn er / sie die Todesnachricht erhält.

Unsere Erfahrung zeigt, dass man schnell den Grund des Anrufes aussprechen sollte - Ihr Gegenüber erkennt meist schon an der Stimme, dass es sich nicht um einen Routineanruf handelt. Teilen Sie genau mit was passiert ist, wann und wo es passiert ist.

Teilen Sie mit, wenn Sie schon wissen, ob und wann es eine Abschiednahme oder Bestattung geben wird.

Unsere Philosophie

Totenfürsorge

Für das Waschen, Ankleiden und in den Sarg betten der / des Verstorbenen gibt es keine klare Regeln. Wir finden gerne gemeinsam raus, was passt und ob Sie uns gerne dabei unterstützen möchten. Oft erleben wir, wie heilsam es für An- und Zugehörige ist, bei der Totenfürsorge dabei zu sein und sie mit zu gestalten: Ein letztes Streicheln beim Eincremen mit der Lieblingscreme oder das Erzählen der lustigen Anekdoten und Geschichten, die mit den Kleidungsstücken oder Sargbeigaben (Fotos, Bilder, Erinnerungstücke…) verbunden sind. Es sind immer sehr liebevolle und tröstende Erinnerungen auf dem Weg in eine neue Wirklichkeit.

Unsere Philosophie

Abschiednahme

Sie können Sich auch von der Verstorbenen im Sarg nochmal verabschieden.

Das können wir in Rixdorf auf dem Hof Schöne oder bei Ihnen zu Hause (Aufbahrung)

organisieren. So haben Sie nochmal Zeit mit dem Verstorbenen und können am offenen oder geschlossenen Sarg Abschied nehmen.

Unsere Philosophie

Krematorium

Wir arbeiten mit verschiedenen Krematorien zusammen, hauptsächlich aber mit der Feuerbestattung Hennigsdorf. Hier gibt es auch die Möglichkeit bei der Einäscherung dabei zu sein. Wir informieren Sie gerne über die „Begleitete Einfahrt“ und klären gemeinsam, wie das abläuft und ob das eine Option für Sie ist.

Unsere Philosophie

Trauerfeier

Mit der Trauerfeier (oder Lebensfeier oder Abschiedsfest...) ist meist die Zeremonie rund um die Beisetzung gemeint. Das muss aber nicht sein. Man kann auch eine Feier räumlich und zeitlich getrennt von der Beisetzung stattfinden lassen, weil diese bspw. nur im kleinsten Rahmen stattfinden soll. Grundsätzlich ist Vieles möglich bei einer Trauerfeier und Sie sind an keine festen Regeln gebunden, was den Inhalt anbetrifft. Es gibt einen Grundsatz, den wir in unseren  Begleitungen immer wieder erlebt haben: je mehr von Ihnen selber kommt und ganz persönlich ist (Erinnerungen, Musik, Dekoration, die Urne selber tragen etc.), desto tröstlicher kann dieser Tag für Sie und alle anderen werden. Wir unterstützen Sie gerne dabei Ihre selbstbestimmte Feier zu gestalten.

Unsere Philosophie

Sternenkinder

Wenn ein Baby vor, während oder kurz nach der Geburt stirbt, ist das ein großer Schock. Man hat sich auf das Leben vorbereitet und muss sich nun mit dem Tod beschäftigen.

Nehmen Sie sich bitte Zeit. Sie können ihr Kind betrachten, bestaunen, streicheln, waschen, eincremen, anziehen. Sie sind Eltern geworden, auch wenn Ihr Kind nicht lebt. Auch Geschwister oder Großeltern wollen das neue Familienmitglied vielleicht sehen und in den Armen halten. Sie können wichtige Erinnerungen festhalten in Fotos oder mit Abdrücken von Füßen und Händen. Auch das Einbetten in den Sarg können wir gemeinsam vornehmen. Wir helfen Ihnen dabei die richtige Ruhestätte zu finden und begleiten Sie auf dem ganzen Weg.

Unsere Philosophie

Trauernde Kinder

Leider erleben wir immer wieder, dass Kinder von den Trauerprozessen in einer Gemeinschaft ausgeschlossen werden. Natürlich geschieht dies, um sie zu schützen. "Was mir selber so unglaublich wehtut, das möchte ich von meinem Kind fernhalten!"

Allerdings unterschätzen wir Kinder da in vielfacher Hinsicht: Kinder bekommen sofort mit, wenn in einer Familie getrauert wird. Sie haben längst verstanden, dass etwas nicht stimmt, wissen aber vielleicht nicht was, haben Fragen und machen sich Sorgen, bekommen Angst. Diese Angst können wir Kinder nur nehmen, in dem wir sie ehrlich und altersgerecht informieren und miteinbeziehen.

Der zweite Irrglaube ist, dass Kinder mit dem Tod nicht umgehen können. Meist ist genau das Gegenteil der Fall: Wenn wir Kinder in Abschiedsprozesse einbinden, sie erfahren, dass sie Teil der Gemeinschaft sind, mitmachen und mitgestalten dürfen, dann gibt ihnen das Halt und Zuversicht. Sie haben den Rückhalt und spüren die Sicherheit um ihre eignen Bewältigungsstrategien zu entwickeln und zu leben.

Wir sind dafür ausgebildet, Kinder in Trauersituationen zu begleiten und können Ihnen erklären, welches Todesverständnis Ihr Kind in welchem Alter hat und wie wir Ihr Kind altersgerecht informieren und in alle Schritte einbinden können.

Bitte sprechen Sie uns an, wenn Kinder unter den Trauernden sind!

Mehr von uns zum Thema:

"Es ist einfach zu hart, die ganze Zeit traurig zu sein" - Mit Kindern über den Tod reden | rbb24

Alles andere als pille-palle - Kinderbücher über den Tod | radioeins

Sterben - Was passiert nach dem Tod? (kakadu.de)

Unsere Philosophie

Bestattung nach Suizid

Der Suizid eines nahestehenden Menschen bringt neben der Fassungslosigkeit und dem Schmerz oft noch die Frage der Schuld

mit sich.

Die Gedankenspiele „Wenn ich (.…) gemacht hätte, würde er/sie noch leben?!“ stehen oft dem Annehmen der Situation, des Geschehenen, im Wege.

Wahrscheinlich ist es realistisch in der Zeit nach der Bestattung, vielleicht auch mit professioneller Hilfe, zu beginnen, die Geschehnisse aufzuarbeiten.

Es gibt viele verschiedenen Hilfsangebote, bitte sprechen Sie uns an.

 

Bei einem Suizid wird die / der Verstorbene polizeilich beschlagnahmt und die Staatsanwaltschaft entscheidet, ob eine Obduktion vorgenommen wird. Nach einigen Tagen wird die / der Verstorbene freigegeben und wir können sie /ihn überführen.

 

Trotz der Schocksituation kann es wichtig sein, dass Sie sich von der / dem Verstorbenen verabschieden. Dies ist in den allermeisten Fällen auch nach einem Suizid möglich!

Bestattungsarten - und Orte

Wie und wo kann ich bestatten?

Es gibt grundsätzlich zwei Bestattungsarten:

die Erdbestattung und die Feuerbestattung.

            

            Bei der Erdbestattung wird die / der Verstorbene in einem Sarg auf einem Friedhof beigesetzt.

 

            Bei der Feuerbestattung wird die / der Verstorbene

(auch in einem Sarg) kremiert,

d.h. verbrannt und die Asche beigesetzt.

            Für die Beisetzung der Asche

gibt es verschiedene Möglichkeiten:

            Die Asche kann auf einem Friedhof beigesetzt werden, aber auch in bestimmten Waldgebieten (Waldbestattung) und auch in speziellen Seegebieten (Seebestattung).

            Alle weiteren Möglichkeiten besprechen wir sehr gerne mit Ihnen persönlich.

            

            Bei der Auswahl der passenden Grabstätte helfen wir natürlich, begleiten zum Besichtigungstermin und übernehmen gerne die Abwicklung der Formalitäten mit dem Friedhof, der Reederei oder dem / der FörsterIn.

Wer kümmert sich jetzt um alles?

Meistens ist relativ schnell klar, wer die Organisation einer Bestattung übernimmt. Das sind oft die nächsten Angehörigen oder Zugehörigen (Freunde und alle, die sich der Verstorbenen zugehörig fühlen) oder auch Vertreter aus beiden zusammen.

Sollte diese Frage nicht einfach zu klären sein, hat der Gesetzgeber vorgeschrieben, wer in welcher Reihenfolge bestattungspflichtig ist:

1.

Ehepartner/

Lebenspartner

2.

Kinder

3.

Eltern

4.

Geschwister

5.

Partner

aus nichteheliche Lebensgemeinschaften

6.

Sonstige

Sorgeberechtigte

7.

Grosseltern

8.

Enkelkinder

9.

sonstige Verwandte bis zum 3. Grad

 
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Organisatorisches

 
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ledig

Personalausweis

(oder Reisepass)

Geburtsurkunde

verheiratet

Personalausweis

(oder Reisepass)

Geburtsurkunde

Heiratsurkunde (oder Familienbuch)

verwitwet

Personalausweis

(oder Reisepass)

Heiratsurkunde (oder Familienbuch)

Sterbeurkunde des Ehepartners

geschieden

Personalausweis

(oder Reisepass)

Heiratsurkunde (oder Familienbuch)

Scheidungsurteil (mit

Rechtskraftvermerk)

bei minder-jährigen, angehörigen Kindern

Geburtsurkunde der Kinder

Heiratsurkunde oder Familienbuch der Eltern

Bürokratie und Unterstützung –
die Beauftragung eines Bestatters:

Es gibt Aufgaben, die Sie alleine erledigen können und die Ihnen in den nächsten

Tagen und Wochen auch dabei helfen können, den Verlust zu begreifen.

Für alles andere vereinbaren Sie gerne einen Termin mit uns im

Fährhaus in Kreuzberg oder wir kommen zu Ihnen nach Hause.

Dann klären wir in Ruhe die nächsten Schritte und wir schauen „ob die Chemie stimmt“.

Bürokratie

In Deutschland muss ein Sterbefall dem Standesamt zeitnah angezeigt werden.

Darum kümmern wir uns für Sie.

 

Bitte bringen Sie dazu zu unserem Gespräch schon möglichst

viele der folgenden Dokumente mit:

Krankenkassenkarte & Rentenversicherung (gilt für alle).

Zusätzlich benötigt wird:

Damit beantragen wir beim Standesamt die Bestattungsgenehmigung und die Sterbeurkunden,

die Sie im Nachgang benötigen.

Wenn Sie nicht alle diese Unterlagen zur Hand haben können wir Ihnen helfen,

fehlende Dokumente nachzubestellen.

 

Für weitere Abmeldungen brauchen wir bitte:

  • die Krankenkassenkarte

  • die Rentenversicherungsnummer

  •  die Sterbegeldversicherung /

  • Lebensversicherung (falls vorhanden)

 
 

Produkte

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Sarg

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Auswahl eines Sarges und des ganzen Zubehörs An- und Zugehörige in dieser Situation oft überfordert.

Wir haben deshalb einen Sarg ausgewählt, der schlicht, stilvoll und ökologisch unbedenklich ist.

Er ist in unseren Grundpauschalen bereits enthalten.

Der Sarg wird in Brandenburg aus einheimischen Kiefernhölzern hergestellt und ist nicht lackiert. Die Ausstattung ist aus Baumwolle oder Leinen.

Diesen Sarg können Sie auch gerne bei uns im Fährhaus selber gestalten und bemalen.

Wenn Sie sich einen anderen Sarg wünschen können wir diesen gerne für Sie bestellen.

Urne

In unserer Grundpauschale Feuerbestattung ist eine schlichte, unbehandelte Holzurne enthalten, die ebenfalls individuell gestaltet werden kann.

 

Hier finden Sie noch eine Auswahl an anderen Urnen, die uns gefallen und die wir gerne für Sie bestellen können:

 

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Preise

Kosten der Bestattung

Wir haben uns große Mühe gegeben unsere Preise transparent und fair zu gestalten.

Deshalb haben wir Pakete geschnürt, die alle Leistungen enthalten, die Sie auf jeden Fall benötigen.

Diese Grundpakete unterscheiden sich nur nach der Bestattungsart (Feuer- oder Erdbestattung).

Alle anderen Leistungspakete unterscheiden sich nach jeweiligem Aufwand und sind grundsätzlich

optional zu verstehen.

Grundlogik unserer Preise ist, dass wir uns selber als Begleiter verstehen. Wir wollen keine Produkte verkaufen. Wir berechnen unsere Dienstleistung nach durchschnittlichem Aufwand.

Die Preise von benötigten Produkte (Sarg, Urne etc.) reichen wir ohne Aufschlag an Sie weiter.

Grundsätzlich bewegen wir uns als alternative Bestatterinnen preislich im Mittelfeld.

 

Wenn es für Sie schwer sein sollte, eine Bestattung bei uns zu bezahlen – sprechen Sie uns bitte an! Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten und wir haben bis jetzt immer eine Lösung gefunden.

 

Download Preise Feuerbestattung

Download Preise Erdbestattung

Download Preise Sternenkinder / Babies

Download Preise Seebestattung